Und so geht es weiter.

Es tun sich Dinge im Hintergrund. Ich suche nach Verlagen. Ich suche nach Bühnen und beantrage Förderungen für Hans Wurst. Er braucht eine Bühne. Sonst ist er nicht wirklich hier und kann uns erheitern. Anders als das Gerede des Hans Wurst fühlt sich das allerdings etwas zäh an.

Ich beantrage nicht nur, ich schreibe auch und plane neue Projekte. Ich werde bald bei meinem ersten Kurzfilm Regie führen. Das Drehbuch wird gerade überarbeitet. Dann suche ich mir drei Leute -­ ich brauche eine Schauspielerin, eine Person für Licht und Ton und eine für die Kamera -­ und es kann losgehen.

Der Film heißt „Ich habe mein Portemonnaie verloren“ und handelt von einer Frau, die… ihr Portemonnaie verliert. Es stellt sich allerdings die Frage, ob sie wirklich nur das Portemonnaie verloren hat. Es ist nicht so, dass sie es zurückbekommen möchte. Im Gegenteil, sie scheint befreit zu sein.

Alles in Arbeit. Glücklicherweise fühlt es sich nicht nach Arbeit an. Nur nach warten.


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